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Feuerwehrschalter für PV-Großanlage: QFire für 954 PV-Strings

Q3 ENERGIE - Feuerwehrschalter, DC- und AC-Anschlusstechnik - sichere Anschlusstechnik für Photovoltaik Anlagen

Feuerwehrschalter für PV-Großanlage: QFire für 954 PV-Strings

Feuerwehrschalter für PV-Großanlagen richtig planen

Große PV-Dachanlagen stellen besondere Anforderungen an die DC-seitige Abschalttechnik. Feuerwehrschalter für PV-Großanlagen müssen zahlreiche Strings, weitläufige Modulfelder und lange Leitungswege zuverlässig in ein abgestimmtes Abschaltkonzept einbinden.

Bei dieser PV-Großanlage wurden sieben QFire Steuerboxen und insgesamt 84 QFire BIG Schaltboxen eingesetzt. Damit lassen sich rechnerisch 954 PV-Strings zweipolig vom Wechselrichter trennen. Die Schaltboxen sind dezentral zwischen den einzelnen Modulfeldern angeordnet.

Für einen langfristig zuverlässigen Betrieb wurden die QFire Schaltboxen zusätzlich mit konstruktiven Schutzdächern versehen. Sie reduzieren die direkte Einwirkung von Sonne und Niederschlag und zeigen, wie durchdachte Planung, fachgerechte Installation und verantwortungsvolle Anlagenbetreuung zusammenspielen.

Stark umgesetzt von HVT Elektro GmbH! ⚡☀️

HVT Elektro GmbH
Projektdaten
AnwendungGewerbliche PV-Großanlage auf Flachdach
StandortBerlin-Lichtenberg, Berlin
TechnikFeuerwehrschalter für PV-Großanlagen QFire BIG
Steuerboxen7
Schaltboxen84
Abschaltbare PV-Strings954
ElektrofachbetriebHVT Elektro GmbH
PlanungTÜV SÜD Advimo GmbH
BesonderheitKonstruktiver Sonnen- und Wetterschutz für den langfristigen Anlagenbetrieb

Feuerwehrschalter für eine großflächige PV-Dachanlage

Für eine großflächige gewerbliche PV-Dachanlage in Berlin wurde ein umfangreiches QFire-System mit sieben Steuerboxen und insgesamt 84 QFire BIG Schaltboxen realisiert. Damit lassen sich rechnerisch 954 PV-Strings in ein abgestimmtes DC-Abschaltkonzept einbinden.

Die Anlage zeigt exemplarisch, welche Anforderungen bei Feuerwehrschaltern für PV-Großanlagen an Stringaufteilung, Abschaltarchitektur, Montageort und langfristigen Anlagenbetrieb gestellt werden.

Generatornahe Abschaltung der PV-Strings

Die Position der Schaltboxen wird so gewählt, dass die DC-Leitungen zwischen QFire und Wechselrichter im Abschaltfall von der Generatorseite getrennt werden. Vor Arbeiten an der Anlage ist die Spannungsfreiheit durch eine Elektrofachkraft fachgerecht festzustellen. Der Leitungsabschnitt zwischen den PV-Modulen und der jeweiligen Schaltbox bleibt dagegen weiterhin durch die Module spannungsführend.

Gerade auf großen Dachflächen reduziert eine generatornahe Anordnung die Länge der nach der Abschaltung weiterhin unter Spannung stehenden DC-Leitungen. Montagepositionen, Leitungswege und Gebäudeeintritt müssen deshalb bereits während der Planung gemeinsam betrachtet werden.

84 QFire Schaltboxen für 954 PV-Strings

Das für die PV-Großanlage konfigurierte System besteht aus sieben QFire Steuerboxen und insgesamt 84 QFire BIG Schaltboxen. Davon wurden 27 Schaltboxen für jeweils zehn PV-Strings und 57 Schaltboxen für jeweils zwölf PV-Strings ausgeführt.

Damit können insgesamt 954 PV-Strings in das Abschaltkonzept einbezogen werden. Die große Anzahl an Schaltboxen verdeutlicht, dass sich QFire modular an umfangreiche PV-Dachanlagen, mehrere Generatorfelder und unterschiedliche Stringaufteilungen anpassen lässt.

QFire Systemaufbau – Produktdarstellung, Ausführung projektspezifisch

Projektspezifische Auslegung statt Standardlösung

Bei Feuerwehrschaltern für PV-Großanlagen genügt es nicht, lediglich die Gesamtzahl der PV-Strings zu betrachten. Entscheidend sind auch die Zuordnung zu den Wechselrichtern und MPP-Trackern, die Verteilung der Modulfelder, die Leitungswege sowie die vorgesehenen Abschaltgruppen.

Die QFire Schaltboxen wurden deshalb passend zur bestehenden Anlagenplanung konfiguriert. Durch unterschiedliche Boxgrößen konnten die jeweiligen Stringgruppen abgebildet werden, ohne unnötig große Gehäuse oder zusätzliche Anschlusskästen einzuplanen.

Abschaltarchitektur für große PV-Dachanlagen planen

Bei einer PV-Anlage dieser Größenordnung ist der Feuerwehrschalter kein isoliertes Einzelgerät, sondern Bestandteil eines übergeordneten Abschalt-, Leitungs- und Brandschutzkonzeptes. Die Anzahl der PV-Strings ist dabei nur ein Ausgangswert. Für eine technisch belastbare Auslegung müssen auch die räumliche Verteilung der Generatorfelder, die Wechselrichterstruktur, die MPP-Tracker, die Leitungswege und die vorgesehenen Auslösepunkte berücksichtigt werden.

Je früher die Abschaltarchitektur in die Anlagenplanung einbezogen wird, desto besser lassen sich Schaltboxen, Steuerboxen und Leitungswege aufeinander abstimmen. Werden die Abschaltpunkte erst nachträglich festgelegt, entstehen häufig unnötig lange DC-Leitungen, schwer zugängliche Montageorte oder zusätzliche Anpassungen an der bestehenden Anlagenstruktur.

Stringstruktur, MPP-Tracker und Wechselrichter gemeinsam betrachten

Jeder PV-String muss auch innerhalb der Abschalttechnik eindeutig dem zugehörigen Wechselrichter und MPP-Tracker zugeordnet bleiben. Freie Anschlüsse in einer Schaltbox sind deshalb kein ausreichender Grund, elektrisch unterschiedlich zugeordnete Strings gemeinsam zusammenzuführen.

Für die Planung werden neben der Anzahl der Strings insbesondere die Leerlaufspannung, der maximale Kurzschlussstrom, die Anzahl der Module pro String sowie die Zuordnung zu den Wechselrichtereingängen benötigt. Ebenso wichtig sind ein Lageplan der Modulfelder, die vorgesehenen Gebäudeeintritte und der Verlauf der DC-Leitungen.

Auf dieser Grundlage lässt sich bestimmen, wie viele Schaltboxen benötigt werden, welche Stringanzahl je Box sinnvoll ist und an welchen Positionen die Geräte installiert werden sollten. So bleibt die elektrische Anlagenstruktur auch innerhalb des Feuerwehrschalter-Systems eindeutig nachvollziehbar.

Abschaltgruppen und Auslösepunkte eindeutig definieren

Bei weitläufigen Dachanlagen müssen nicht zwangsläufig alle Schaltboxen zu einer einzigen Abschaltgruppe zusammengefasst werden. Je nach Gebäudeaufteilung, Wechselrichterstruktur oder Brandschutzkonzept kann es sinnvoll sein, mehrere voneinander getrennte Anlagenbereiche zu bilden.

Für jede Abschaltgruppe sollte dokumentiert werden, welche PV-Strings, Schaltboxen und Wechselrichter zugeordnet sind. Ebenso müssen der zentrale Auslösepunkt, mögliche externe Not-Aus- oder Schlüsselschalter und das Verhalten bei einem Ausfall der Versorgung festgelegt werden.

Die Funktionsbeschreibung sollte außerdem eindeutig erläutern, wie das System nach einer Abschaltung wieder in Betrieb genommen wird. Das ist besonders wichtig, wenn externe Auslöseeinrichtungen, eine Brandmeldeanlage oder übergeordnete Steuerungen in das Abschaltkonzept eingebunden werden.

Betriebsstatus und Störmeldung unterscheiden

Ein Statuskontakt zeigt nicht automatisch jede mögliche Störung des Systems an. Je nach Ausführung kann er beispielsweise lediglich signalisieren, ob das QFire-System ein- oder ausgeschaltet ist.

Soll das Signal in einer Gebäudeleittechnik, einem Anlagenmonitoring oder einer Brandmeldeanlage ausgewertet werden, muss bereits während der Planung festgelegt werden, welche Information tatsächlich benötigt wird. Ein Betriebsstatus, eine Abschaltmeldung und eine technische Störmeldung sind unterschiedliche Funktionen.

Mögliche Rückmeldungen können beispielsweise den Betriebszustand, einen Fehler der Steuerverbindung, den Zustand einer Abschaltgruppe oder den Status eines integrierten Überspannungsschutzes betreffen. Die genaue Bedeutung jedes Kontaktes gehört deshalb eindeutig in Ausschreibung, Funktionsbeschreibung und Stromlaufplan.

Witterungsgeschützte Montage der QFire Schaltboxen

Elektrische Schalt- und Steuergeräte sind auf einem Flachdach besonderen Umgebungsbedingungen ausgesetzt. Neben Regen, Schnee und Eis wirken direkte Sonneneinstrahlung, starke Temperaturwechsel, Verschmutzung und mögliche Kondensatbildung auf Gehäuse, Steckverbinder und eingebaute Komponenten ein.

Die QFire Installationsvorgaben sehen deshalb einen geschützten Montageort vor. Die Geräte sollen nicht unmittelbar der Witterung ausgesetzt, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt und möglichst verschattet installiert werden.

Witterungsgeschützte Installation mehrerer QFire Schaltboxen auf einem gewerblichen PV-Flachdach

Eine hohe IP-Schutzart ersetzt keinen geeigneten Montageort

Die IP-Schutzart beschreibt den Schutz eines Gehäuses gegen Berührung, Fremdkörper und Wasser unter festgelegten Prüfbedingungen. Sie trifft jedoch keine vollständige Aussage über sämtliche thermischen, klimatischen und mechanischen Belastungen am tatsächlichen Montageort.

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Auch bei einer hohen IP-Schutzart müssen deshalb direkte Sonneneinstrahlung, Gehäuseinnentemperatur, Kondensatbildung, stehendes Wasser und die mechanische Beanspruchung von Leitungen und Steckverbindern separat betrachtet werden.

Besonders wichtig ist außerdem, dass Deckel, Verschlüsse und Dichtungen ordnungsgemäß geschlossen bleiben. Bereits ein nicht vollständig verschlossenes Gehäuse kann die vorgesehene Schutzwirkung beeinträchtigen.

Direkte Sonneneinstrahlung erhöht die thermische Belastung

Die Temperatur im Inneren eines Gehäuses entspricht auf einem unverschatteten Flachdach nicht automatisch der gemessenen Außenlufttemperatur. Direkte Sonneneinstrahlung kann die Gehäuseoberfläche und anschließend den Innenraum zusätzlich aufheizen.

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Zu dieser solaren Erwärmung kommen die Verlustleistungen der eingebauten Komponenten hinzu. Leiterplatten, Relais, Netzteile, Anschlussstellen und gegebenenfalls integrierte Überspannungsschutzgeräte müssen innerhalb der für die jeweilige Ausführung zulässigen Betriebsbedingungen betrieben werden.

Eine dauerhaft erhöhte Temperatur kann die Alterung elektronischer Bauteile, Dichtungen und Isolierstoffe beschleunigen. Die Verschattung einer Schaltbox ist deshalb keine rein optische Ergänzung, sondern ein wichtiger Beitrag zum langfristig zuverlässigen Betrieb.

Konstruktiver Sonnen- und Wetterschutz durch HVT Elektro

Für die QFire Schaltboxen bei dieser PV-Großanlage setzte HVT Elektro objektspezifisch angepasste Schutzdächer um. Die hellen Abdeckungen reduzieren die direkte Sonneneinstrahlung auf die Gehäuse und schützen zusätzlich vor unmittelbarem Niederschlag.

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Die Konstruktionen wurden so ausgeführt, dass die seitlichen Stringanschlüsse und Leitungsführungen weiterhin zugänglich bleiben. Auch die Gehäusedeckel können für Prüfung, Wartung und Service erreicht werden.

Ein konstruktiver Wetterschutz sollte dabei nicht eng auf dem Gehäuse aufliegen. Zwischen Schaltbox und Schutzdach muss ausreichend Abstand bleiben, damit Luft zirkulieren kann und kein zusätzlicher Wärmestau entsteht. Gleichzeitig müssen Wasserablauf, Befestigung und Wartungszugang dauerhaft gewährleistet sein.

Fachbetrieb, Planung und Hersteller im Zusammenspiel

Große PV-Anlagen werden über viele Jahre betrieben. Während dieser Zeit können technische Anpassungen, Wartungsarbeiten oder ergänzende Schutzmaßnahmen erforderlich werden. Die Qualität eines Projektes zeigt sich deshalb nicht nur während der ursprünglichen Errichtung, sondern auch im späteren Anlagenbetrieb.

Ein langfristig zuverlässiges System entsteht, wenn Planung, ausführender Elektrofachbetrieb und Hersteller ihre jeweiligen Erfahrungen zusammenführen. Der Planer definiert die Abschalt- und Schnittstellenfunktionen, der Fachbetrieb setzt die Anlage vor Ort um und der Hersteller unterstützt mit Produktwissen, technischen Vorgaben und Service.

Praxisgerechte Umsetzung durch HVT Elektro

HVT Elektro passte die konstruktiven Schutzdächer an die vorhandenen Montagepositionen, Leitungswege und Schaltboxen an. Die bestehende Stringverkabelung und Anordnung der Abschalttechnik konnten dabei erhalten bleiben.

Die Lösung verbindet Verschattung, Wetterschutz und Wartungszugang. Sie zeigt, wie ein Elektrofachbetrieb auch bei einer bereits bestehenden PV-Anlage technische Optimierungen objektspezifisch und praxisgerecht umsetzen kann.

QFire BIG Feuerwehrschalter mit Wetterschutz auf der PV-Dachanlage bei IKEA Berlin-Lichtenberg

Technische Betreuung durch Q3

Q3 begleitet QFire-Projekte nicht ausschließlich während der Auslegung und Fertigung. Zum Hersteller-Service gehören auch die Bewertung von Einbausituationen, die Unterstützung bei der Fehlersuche und die Abstimmung geeigneter Maßnahmen mit den beteiligten Fachunternehmen.

Für eine fundierte technische Bewertung sind insbesondere Gesamtaufnahmen des Montageortes, Detailbilder der Schalt- und Steuerboxen, Angaben zu Sonneneinstrahlung und Wetterschutz sowie die Zuordnung der betroffenen Strings und Wechselrichter hilfreich.

Erfahrungen aus realen Anlagen fließen wiederum in technische Dokumentationen, Schulungen und die Weiterentwicklung der QFire-Systeme ein. So endet die Herstellerverantwortung nicht mit der Lieferung der Schaltboxen.

Feuerwehrschalter für Photovoltaikanlagen – Planung, Technik und Lösungen

Wartung und regelmäßige Funktionsprüfung

Eine DC-Abschalteinrichtung muss während der gesamten Betriebsdauer funktionsfähig bleiben. Für das QFire-System ist deshalb eine jährliche Funktionsprüfung vorgesehen.

Die Abschaltung sollte dabei über den letzten vorgesehenen Auslösepunkt innerhalb der Steuerkette erfolgen. Ist beispielsweise ein externer Schlüsselschalter Bestandteil des Abschaltkonzeptes, muss auch dieser Schalter in die Funktionsprüfung einbezogen werden.

Anschließend ist zu kontrollieren, ob die DC-Leitungen zwischen QFire Schaltbox und Wechselrichter von der Generatorseite getrennt wurden. Vor Arbeiten an elektrischen Anlagenteilen muss die Spannungsfreiheit durch eine Elektrofachkraft fachgerecht festgestellt werden.

Nicht nur die Schaltfunktion kontrollieren

Neben der elektrischen Abschaltfunktion sollten bei der Wartung auch die Einbaubedingungen geprüft werden. Dazu gehören der Zustand der Schutzdächer, der feste Sitz der Befestigungen und die Unversehrtheit von Gehäusen, Deckeln und Verschlüssen.

Ebenso sollten Leitungen, Steckverbinder und Entwässerungswege kontrolliert werden. Feuchtigkeit, Kondensat, Verschmutzungen oder mechanische Belastungen können Hinweise auf ungünstige Betriebsbedingungen geben.

Ist ein Überspannungsschutz integriert, muss auch dessen Zustand beziehungsweise die zugehörige Fernmeldung geprüft werden.

Veränderungen am Montageort berücksichtigen

PV-Dächer verändern sich während ihrer Lebensdauer. Neue Leitungen, zusätzliche technische Anlagen, Arbeiten an der Dachabdichtung oder nachträglich installierte Aufbauten können die ursprünglichen Einbaubedingungen beeinflussen.

Bei jeder Wartung sollte deshalb kontrolliert werden, ob die Verschattung weiterhin gegeben ist, keine neue Wärmequelle in unmittelbarer Nähe installiert wurde und die Wartungswege frei bleiben.

Auch Schutzdächer können sich durch Wind, Schnee oder Arbeiten auf dem Dach lockern oder verschieben. Solche Veränderungen sollten frühzeitig erkannt und behoben werden, bevor sie die Funktion oder Zugänglichkeit der Schalttechnik beeinträchtigen.

Häufige Fragen zu Feuerwehrschaltern für PV-Großanlagen

Warum werden die QFire Schaltboxen dezentral auf dem Dach installiert?

Bei großen PV-Dachanlagen sind die Modulfelder häufig weit verteilt. Durch die dezentrale Anordnung der Schaltboxen in der Nähe der Generatorfelder können die Stringleitungen möglichst kurz bis zum Abschaltpunkt geführt werden. Gleichzeitig bleibt die Zuordnung zu Wechselrichtern, MPP-Trackern und Abschaltgruppen nachvollziehbar.

Reicht eine hohe IP-Schutzart für die freie Montage auf dem Flachdach aus?

Nein. Eine hohe IP-Schutzart beschreibt den Schutz gegen Fremdkörper und Wasser unter definierten Prüfbedingungen, ersetzt aber keinen geeigneten Montageort. Direkte Sonneneinstrahlung, thermische Belastung, Kondensat, stehendes Wasser und mechanische Beanspruchung müssen zusätzlich berücksichtigt werden.
Die QFire Installationsanleitung fordert daher einen geschützten Montageort, möglichst ohne direkte Sonneneinstrahlung und nicht unmittelbar der Witterung ausgesetzt.

Ist eine QFire Schaltbox immer einem Wechselrichter zugeordnet?

Eine klare Zuordnung einer Schaltbox zu einem Wechselrichter ist bei vielen Anlagen eine besonders übersichtliche Lösung. Dadurch bleiben Stringstruktur, MPP-Tracker-Zuordnung, Leitungsführung und Abschaltbereiche eindeutig nachvollziehbar.
Je nach Projekt können jedoch auch andere projektspezifische Aufteilungen sinnvoll sein. Entscheidend sind die Wechselrichterkonfiguration, die Anzahl der MPP-Tracker, die Stringverteilung und das Brandschutzkonzept.

Wie häufig muss ein QFire Feuerwehrschalter geprüft werden?

Für QFire ist eine jährliche Funktionsprüfung vorgesehen. Dabei wird das System am letzten vorgesehenen Auslösepunkt abgeschaltet. Anschließend muss kontrolliert werden, ob die DC-Leitungen zwischen Schaltbox und Wechselrichter spannungsfrei sind.
Zusätzlich sollten Gehäuse, Schutzdächer, Leitungen, Steckverbinder, Befestigungen und gegebenenfalls vorhandene Überspannungsschutzgeräte kontrolliert werden.

Wer darf die Wartung und Funktionsprüfung durchführen?

Wartungs- und Prüfarbeiten dürfen nur durch qualifizierte Elektrofachkräfte durchgeführt werden, die über ausreichende Kenntnisse des QFire-Systems verfügen. Eigenmächtige Reparaturen oder nicht freigegebene Eingriffe sind nicht zulässig.

Was muss bei der Planung eines Feuerwehrschalters für PV-Großanlagen berücksichtigt werden?

Neben der Gesamtzahl der PV-Strings sind insbesondere folgende Punkte wichtig:

■ Wechselrichter und MPP-Tracker
■ Stringzuordnung
■ maximale Leerlaufspannung und maximaler Stringstrom
■ Position der Generatorfelder
■ Gebäudeeintritte und Leitungswege
■ Abschaltgruppen
■ Auslösepunkte und Rückmeldungen
■ Montageort, Verschattung und Wetterschutz
■ Wartungs- und Servicezugang

Die Auslegung sollte möglichst frühzeitig erfolgen, damit Schaltboxen, Steuerboxen, Leitungswege und Abschaltfunktionen technisch sauber aufeinander abgestimmt werden können.

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Wann ist bei einer PV Anlage ein Feuerwehrschalter Pflicht?
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FAQ Feuerwehrschalter
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